Zugang zu Unternehmen verbessern – Abschlussveranstaltung des ersten MINT-Mentoring-Jahrgangs

Ressort Hochschulkommunikation FHBi; Eva von der Weppen

Bielefeld (fhb). Den betrieblichen Alltag kennenlernen und das theoretische Wissen praktisch anwenden – das konnten 14 Studierende der ostwestfälischen Hochschulen im letzten Jahr im Rahmen des MINT-Mentoring-Programms Ostwestfalen-Lippe (OWL). Dabei begleiten Mentorinnen und Mentoren aus Unternehmen Studierende der MINT-Studienfächer Maschinenbau, Informatik, Naturwissenschaften und Technik beim Übergang von der Hochschule in die Praxis. Ziel ist es, den Zugang zu Unternehmen in der Region zu verbessern. Koordiniert wird das Programm vom Branchennetzwerk OWL Maschinenbau. Nun trafen sich die Studierenden aus Naturwissenschaft und Technik, Fach- und Führungskräfte der Unternehmen sowie Vertreter der Hochschulen bei der Firma Phoenix Contact in Blomberg zu einem Abschlussworkshop. “Über das MINT-Mentoring haben wir als Unternehmen eine weitere Möglichkeit, frühzeitig mit Nachwuchskräften in Kontakt zu treten und sie darüber hinaus intensiv zu begleiten”, hob Klaus Lütkemeier, Leiter Personalmanagement bei Phoenix Contact, bei der Begrüßung hervor.

Die mehr als 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen Bilanz und berichteten von ihren Erfahrungen: “Für unsere Studierenden ist es sehr hilfreich, Abläufe in Unternehmen konkret kennenzulernen und sich mit einer Mentorin oder einem Mentor über den eigenen Berufsweg auszutauschen”, so Brigitte Böwingloh vom Praxisbüro am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule (FH) Bielefeld, die mit sieben die Hälfte der teilnehmenden Studierenden stellte. Außerdem waren die Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie die Hochschule OWL am MINT-Mentoring-Programm OWL beteiligt.

Im direkten Austausch mit ihren Mentoren, in Workshops und Praxisaktivitäten in den zehn kooperierenden Unternehmen erlebten die Studierenden den betrieblichen Alltag und konnten ihr theoretisches Wissen anwenden: “Vor allem der Einblick in ein konkretes Aufgabenfeld und dabei zu lernen, worauf es im Berufsleben ankommt, haben mir sehr geholfen”, berichtet Fatih Ergün, Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen der FH Bielefeld. Er wird nun bei Phoenix Contact, der Firma seiner Mentorin Sarah Pyritz, seine Bachelorarbeit verfassen.

Basierend auf der durchweg positiven Resonanz aller Beteiligten wird im September 2015 ein neuer Durchgang des MINT-Mentoring-Programms starten. Studierende der ingenieurwissenschaftlichen Fächer der FH Bielefeld können sich im Praxisbüro bei Brigitte Böwingloh informieren und bewerben. “Insbesondere Studierende des Maschinenbaus und der Ingenieurinformatik haben gute Chancen, ins Programm aufgenommen zu werden”, sagt Böwingloh.

http://www.owl-maschinenbau.de/de/Projekte/MINT-Mentoring.html

Foto: Fachhochschule Bielefeld, Ressort Hochschulkommunikation; Eva von der Weppen.

Friederike RuwischZugang zu Unternehmen verbessern – Abschlussveranstaltung des ersten MINT-Mentoring-Jahrgangs