Gelungene Job Shadowing-Premiere

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„Job Shadowing“ ist eine individuelle Hospitation im Unternehmen, wobei zum Beispiel ein Student einen Mitarbeiter einen Tag lang als „Schatten“ begleitet. Im Gegensatz zum Praktikum steht jedoch nicht die Mitarbeit im Vordergrund, sondern das Kennenlernen und die Erkundung des Arbeitsplatzes. Nun hat erstmals FORTIS am Job Shadowing, initiiert von den Career Services der Universität und Fachhochschule Bielefeld, teilgenommen und eine sehr gute Rückmeldung dazu erhalten.

Das Hospitations-Verfahren ist ein fest integrierter Bestandteil im Teilprojekt „Mit dem Master in den Mittelstand” des OWL Bildungsclusters. Adriana Dreyer studiert „Intelligente Systeme“ an der Universität Bielefeld und arbeitet derzeit an ihrer Masterarbeit. Mitte August erhielt sie Gelegenheit an einem Tag zunächst die Geschäftsstelle in Bielefeld kennenzulernen und dann das Business-Team SAP@OWL beim FORTIS-Kunden Arvato in Herzebrock.

Adriana Dreyer wollte erfahren, was FORTIS genau macht, welche Aufgaben ein IT-Dienstleister im Detail wahrnimmt und wie das echte Arbeitsleben aussieht. In der Geschäftsstelle machte sie die Bekanntschaft mit verschiedenen Kollegen der Business-Teams Arvato und Siemens, die sich vor allem mit Java- und Webentwicklung befassen. Auf dem Bild ist sie in der Mitte sitzend neben Janna Wieneke zu sehen, links Sylvia Hein (beide von FORTIS). Nach der Mittagspause lernte sie beim Team SAP@OWL in Herzebrock das Thema SAP besser kennen und wurde zum „Schatten“ mehrerer SAP-Entwickler und –Berater.

Sie fühlte sich nach eigener Aussage sehr wohl und willkommen und zeigte sich beeindruckt von der Fülle an Informationen und Einblicken, die sie erhielt. Insbesondere fiel ihr bei FORTIS die lockere und familiäre Atmosphäre positiv auf:

„Es war toll in den Teams ‚echte’ KNUTs kennenzulernen und zu sehen, dass sie schon völlig integriert mitarbeiten!“

Dies vermittelte ihr Vertrauen für den eigenen Berufseinstieg, weil sie sich ausdrücklich wünscht, dabei einerseits zwar an die Hand genommen zu werden, aber andererseits dennoch trotz des Anfängerinnen-Status bereits als vollwertiges Mitglied zu gelten. Abschließend gab sie an, den Kontakt zu FORTIS sehr gerne aufrechterhalten oder sogar vertiefen zu wollen. Auch die Rückmeldungen der FORTIS-Kollegen waren durchweg positiv:

„Es war ein gelungener Tag und ich freue schon mich auf den nächsten ‚Shadowinger’.“ – „Adriana Dreyer hat sofort nachgefragt, wenn ihr etwas unklar war, und hat dadurch aktiv den Informationsfluss verbessert. Ich bin gerne wieder dabei, wenn der nächste Job Shadowing-Kandidat bei uns reinschauen möchte.“ – „Als Student hätte ich mir so ein Angebot gewünscht! Besonders positiv finde ich, dass es für Außenstehende möglich ist einen relativ realitätsnahen Eindruck vom Arbeitsalltag zu bekommen.“

Das Job Shadowing hat sich bei seiner Premiere für FORTIS als sehr effektives Instrument erwiesen, Nähe zu engagierten Studentinnen und Studenten aufzubauen und ihnen die Unternehmens- und Arbeitskultur bei FORTIS näherzubringen. Die begleitende Personalmarketing-Verantwortliche Sylvia Hein erklärte: „Wir haben schon mehrfach festgestellt, dass kleinere Formate weitaus effektiver sein können als große Events wie Messen. Wenn die Teilnehmer ein positives Bild von FORTIS erhalten, zieht das Kreise und wir werden hoffentlich per Mundpropaganda als attraktive Arbeitgeber erwähnt!“

Interessenten für einen Job Shadowing-Tag können sich gerne bei Sylvia Hein melden. Ihnen wird ein auf die individuellen Fragen abgestimmter ganzer oder halber Tag angeboten.

Friederike RuwischGelungene Job Shadowing-Premiere